Geschichte

Tom Franzl ist ein alter Hase im Saisongeschäft. Er war schon Berghotelier und Hüttenwart, heute betreibt er mit seiner Frau Sonja am Zürichsee einen Cateringservice und vier Lokale, darunter die Badi-Restaurants in Männedorf und Stäfa. Dort servierte er vor acht Jahren seine erste hausgemachte Pizza. Mit Erfolg: „Wir kamen kaum nach mit Produzieren.“ Die Kehrseite der Medaille: In der Küche wurde der Platz knapp, Gäste mussten warten. Wenn das Wetter dem Badespass einen Strich durch die Rechnung machte, sah sich Franzl mit einem unterbeschäftigten Pizzaiolo und überschüssiger Ware konfrontiert. Eine Sommersaison löste die nächste ab, und Franzl sagte sich, dass es auch anders gehen müsse. Er wünschte sich eine Pizza, die ebenso köstlich schmecken, seiner Crew aber weniger Arbeit bereiten sollte. Und dachte er an eine Manufaktur, die Pizzen nach traditioneller Art herstellen und Gastgeber beliefern würde, die nur noch den Ofen anschmeissen müssten.

Drei Jahre tüftelte Tom Franzl an der Rezeptur für seine Tiefkühlpizza, bis sein Gaumen grünes Licht gab. Dann holte er den Bündner Hotelier Hitsch Leu ins Boot. 2014 feuerten die alten Weggefährten den Ofen ihrer Pizzamanufaktur im Zürcher Oberland ein. Ihre Pizza heisst Svizzadoro, und sie verbindet den Geschmack Italiens mit Schweizer Qualitätsanspruch. So kommen alle Zutaten aus der Heimat, die Manufaktur arbeitet derweil nach italienischer Manier, wo gut Ding Weile haben.